Geschichte

Die Anfänge der Bethesda-Diakonissen gehen in die 50-iger Jahre des 19. Jahrhunderts in Deutschland (Wuppertal) zurück. Die Vereinsgründung der seit 1907 in verschiedenen Städten der Schweiz tätigen Diakonissen der Bethesda Glaubens-, Lebens- und Dienstgemeinschaft erfolgte 1923. Aus dem ursprünglichen Hauspflegedienst entwickelten sich eigentliche Zentren akutsomatischer und langzeitpflegerischer Versorgung. Das heutige Bethesda-Areal und der Bau des Bethesda-Spitals geht ins Jahr 1939 zurück; Landkauf und Bau des Bethesda-Krankenheims im Riet in Küsnacht/ZH 1964. Ausbildung in pflegerischen und therapeutischen Berufen gehörte seit jeher zur Kernkompetenz von Bethesda. Nach der Schliessung der eigenen Schulen unterstützt die Stiftung ihre Tochtergesellschaften in deren Bemühen um fachliche und persönliche Aus- und Weiterbildung.

Die Schwesterngemeinschaft und die verantwortlichen Mitarbeitenden bildeten über Jahrzehnte ein eigentliches Familienunternehmen mit flachen Hierarchien und einer engen Verschränkung der normativen (Mitgliederversammlung), strategischen (Vereinsvorstand) und operativen Ebene.

2009 beschloss die Mitgliederversammlung (d.h. in erster Linie die Schwesterngemeinschaft) die Auflösung des Vereins und die Gründung ihrer eigentlichen Rechtsform. Bethesda seinerseits gab sich eine Holdingstruktur mit der Stiftung als Muttergesellschaft und Alleinaktionärin der beiden Tochtergesellschaften Bethesda Spital AG und Bethesda Alterszentren AG.